Das betterplace lab sucht für den Aufbau einer wissenschaftlichen Forschungsstelle zum 1. September 2021 eine/n: 

Wissenschaftliche*r Referent*in mit Schwerpunkt Datenanalyse in Vollzeit

Zur Mitarbeit in einer neu entstehenden netzanalytischen Forschungsstelle suchen wir eine*n Datenanalyst*in. Im Fokus der Arbeit stehen demokratiegefährdende Dynamiken im Netz, insbesondere durch rechtsextreme Akteur*innen. Um auf diese frühzeitig und bedacht reagieren zu können, sind zivilgesellschaftliche Organisationen auf die Forschung angewiesen. Die Forschungsstelle soll daher bedarfsgerechte Analysen erstellen, um insbesondere die zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber auch Politik und Behörden im Arbeitsfeld zu unterstützen. Die Grundlage dafür ist eine datengestützte Langzeitbeobachtung relevanter Akteur*innen, aus denen sich aktuelle Trends und Entwicklungen ableiten lassen.


Das betterplace lab

Das betterplace lab ist ein sozial-digitaler Think-und-Do-Tank und die Schwester von betterplace.org, Deutschlands größter Online-Spendenplattform. Um die  Digitalisierung sozial zu gestalten und für das Gemeinwohl nutzbar zu machen, erforschen wir das soziale Potenzial des technologischen und gesellschaftlichen Wandels. Wir arbeiten interdisziplinär und mit Akteur*innen aus unterschiedlichen Sektoren. Das entstehende Wissen bringen wir in innovativen Projekten ein.


Aufgaben

Die gesuchte Person ist für die Erhebung und Auswertung von Monitoringdaten verantwortlich und unterstützt in Zusammenarbeit mit Programmierer*innen den Aufbau einer Datenbank zur Untersuchung demokratiefeindlicher Kommunikation in sozialen Netzwerken. Die Arbeit ist dabei eingebettet in eine Forscher*innengruppe, die rechtsextreme und anschlussfähige Online-Netzwerke wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse analytisch aufbereitet. Die Stelle ist (vorbehaltlich der Finanzierungszusage) zunächst bis Ende 2022 befristet. Eine Weiterfinanzierung wird angestrebt.


Voraussetzungen

  • Umfassende Kenntnisse im Bereich „Text as Data“.
  • (Programmier-)Kenntnisse zur Gewinnung und Aufbereitung von Daten, bspw. mit Python. 
  • Routinierter Umgang mit großen Datensätzen und den zur Analyse notwendigen Tools.

  • Sicherer Umgang mit statistischen Analysesoftwares, vorzugsweise R.
  • Kenntnisse in supervised machine learning.
  • Fähigkeit, weitere Programmierer*innen bei der Entwicklung von Datenerfassungstools anzuleiten.

  • Fähigkeit zur Operationalisierung komplexer Fragestellungen.
  • Sehr gute Deutschkenntnisse.
  • Kenntnisse der kreativen Aufbereitung bzw. Darstellung von Daten.
  • Erfahrungen in der Netzwerk- und Diskursanalyse (von Vorteil).

  • Eigene Arbeitsbezüge zum Themenbereich (Rechts-)Extremismus (von Vorteil).


Arbeitsbedingungen

  • Interdisziplinäre Projektarbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft und zivilgesellschaftlicher Praxis.
  • Moderne Arbeitskultur in einem aufgeschlossenen und engagierten Team.
  • Regelmäßiges Feedback im Team und ein Umfeld zur persönlichen wie professionellen Weiterentwicklung.
  • Sitz der Forschungsstelle ist Berlin; ein Büro steht in Kreuzberg zur Verfügung (sofern es die äußere Situation zulässt).
  • Vorortpräsenz ist erwünscht, aber nur in regelmäßigen Abständen nötig.
  • Flexible Arbeitszeiten sind ebenso möglich wie Remote-Arbeit.
  • Bezahlt wird in Anlehnung an den Öffentlichen Dienst nach TV-ÖD 13.

Inhaltliche Fragen zur Tätigkeit und zur Arbeit der Forschungsstelle beantworten Maik Fielitz und Holger Marcks unter: forschungsstelle@betterplace-lab.org.


Die Bewerbungsunterlagen, insbesondere Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsproben, sind bis spätestens 9. August 2021 über dieses Formular einzureichen.


Wir freuen uns besonders über Bewerber*innen, die die Diversität unseres Teams bereichern und vielfältige Erfahrungshintergründe repräsentieren. Bei gleicher Qualifikation wird nach Diversitätsaspekten entschieden.


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